18 Gen 13

Bettini/Leimgruber/Demierre/Lovens

GUY BETTINI tromba
URS LEIMGRUBER sax
JAQUES DEMIERRE piano
PAUL LOVENS batteria

VENERDI 18. GENNAIO 2013 ore 20.30

TEATRO SAN MATERNO
via Losone 3
6612 Ascona
0041 (0) 79 646 16 14

Guy Bettini, Zusammenarbeit mit: Mani Neumeier,
Pavel Fajt, Olaf Rupp, Hano Leichtmann, Peter Kowald, George
Lewis, Paul Lovens, Joëlle Léandre, Sonny Simmons, Clayton
Thomas, Alexander von Schlippenbach u.a. Seit 1997 Mitglied des
Oktetts von Joëlle Léandre, Konzerte in Bremen, Metz, Marseille,
Paris, New York
Kammermusik mit “Margaretes Zimmer”(M.Huber
Sopran, Davide de Bernardi Kbass) erster Preis am “Infernale
Festival” “Hochschule der Künste” Berlin 1995. Live Musik für die
TĂ€nzerin Toula Limnaios, u.a. ”Tanztage Pfefferberg” “Akademie
der Künste” Berlin. Gründungsmitglied von “GelĂ©e Royale” Berliner
Kult Band. Zusammenarbeit mit DJ Orlow (D&B). “Taboula Rasa”
Auftragkomposition für das „Festival di cultura e musica jazz di
Chiasso 2005. Seit 2008 Freenology Quartet mit dem Legenderen
Sonny Simmons, Paul Lovens und Clayton Thomas, Konzerte durch
Europa u.a. am Uncool Festival 2009 in Poschiavo, 2011 Festival
Jazz at Luz wie auch am Festival Konfrontationen in Nickelsdorf.
Schweizer Tournee mit der ERSATZMANN 2012 /Alex von Schlippenbach klavier
Luca Sisera bass, Filippo Provenzale schlagzeug /

Urs Leimgruber zÀhlt zum engsten Kreis der
zeitgenössischen, improvisierten Musik in Europa. Durch
neue Spieltechniken und seinen erweiterten Saxophonklang
hat er bedeutendes zur Entwicklung seines Instruments
beigetragen. Konzerte als Solist, Trio Leimgruber-
Demierre-Phillips, Quartet Noir mit Fritz Hauser, Marilyn
Crispell, Joëlle Léandre, 6ix mit Jacques Demierre,
Okkyung Lee, Roger Turner, Thomas Lehn, Dorothea
Schürch, Schweizer Holz Trio mit Omri Ziegele, Hans
Koch, diverse Duo’s mit Evan Parker, Roger Turner,
Thomas Lehn, Gerry Hemingway, Joëlle Léandre, Jason
Kahn. Konzerte und Aufnahmen u.a. mit Fred Frith, Steve
Lacy, Keith Rowe, Lauren Newton, Günter Müller, Sunny
Murray, Günter Christmann in Europa, Kanada, USA und
Japan. Er ist Mitbegründer der Electricjazz-Freemusic
Gruppe OM in den siebziger Jahren. Seine Musik ist auf
diversen Labels dokumentiert. Urs Leimgruber ist
KunstpreistrÀger der Stadt Luzern 2003.

Jacques Demierre beschÀftigt sich im Bereich komponierter
und improvisierter Musik, Jazz Lautpoesie, Performance
und initiiert Projekte mit Klanginstallationen. Er schreibt
Musik für Theater, Tanz und für zeitgenössische
Kammerensembles. Konzerte und Aufnahmen mit Barre
Phillips, Urs Leimgruber, IrÚne Schweizer, Joëlle Léandre,
Martial Solal, Axel Dörner, Urs Blöchlinger, Hans Koch,
Sinko Namtchylak, Sylvie Courvoisier, Barry Guy, Lucas
Niggli, Carlos Zingaro, Han Bennink, Dorothea Schürch,
Rhodri Davis, Martin Schütz, Paul Lovens, Phil Minton
und regelmÀssig als Solist. Zusammenarbeit mit Vincent
Barras im Bereich Sprache und Performance. Sein
musikalisches Werk ist auf verschiedenen CDs bei Intakt,
MGB , STV/SMS und Plainisphare dokumentiert.

Paul Lovens spielt schon als Kind Schlagzeug. Als vierzehnjÀhriger
spielt der Autodidakt in Gruppen verschiedener Jazzstile und
PopulĂ€rmusiken. Ab 1969 beschĂ€ftigt er sich fast ausschließlich
als Improvisator auf individuell zusammengestelltem
Instrumentarium. Seitdem arbeitet er mit fast allen führenden
Musikern diverser Generationen der internationalen Szene des
”Free Jazz“ und der ”Freien Improvisation“. Konzerttourneen
führen ihn in über 40 LĂ€nder. Gründungsmitglied einer
Musikkooperative und produziert seit 1976 auf dem eigenen
Schallplattenlabel Po Torch Records. Er ist auf über 200
Schallplatten nachzuhören. Lovens lebt in Österreich und in
Deutschland. Seltene Soloauftritte und gelegentliche Konzerte mit
Adhoc-Gruppen. Beteiligt sich an Projekten mit Film, Tanz,
Schauspiel… Seine Hauptinteressen sind die musikalische
Improvisation in kleinen, festen Gruppen wie zum Beispiel das
Schlippenbach Trio (Alexander von Schlippenbach Klavier und
Evan Parker Saxophon). Eine seit 40 Jahren bestehende Gruppe.
ENJOY FESTIVAL:
“Was soll man zu Paul Lovens sagen? WĂŒrde man ihm gerecht werden, wenn man ihn zu den ungewöhnlichsten, einfallsreichsten, virtuosesten, ernsthaftesten und zudem auch noch lustigsten Schlagzeugern und Perkussionisten rechnete? Soll man auf die Zahl der Jahre hinweisen – mittlerweile ĂŒber 40 –, die der Autodidakt als Teil etwa des Schlippenbach Trios, in Formationen mit Eugene Chadbourne oder Ken Vandermark die freie Musik nicht nur hierzulande mitgeprĂ€gt hat? Soll man ihn einen Gott nennen? Das jedenfalls weist er augenblicklich zurĂŒck – „ich bin doch kein Religionsstifter“. TatsĂ€chlich hat Lovens keine Schule begrĂŒndet, was ja auch schwer vorstellbar wĂ€re bei einem so eigenen, einzigartigen KĂŒnstler, der immer im besten Sinne SchĂŒler geblieben ist, einer, der nie aufhört, sich weiterzuentwickeln. Paul Lovens zu hören, bedeutet zugleich, ihm bei seinem Spiel zuzusehen: Wie er katzenhaft ĂŒber seinen Trommeln lauert, in Sekundenbruchteilen die richtige Entscheidung fĂ€llt, zum Sprung ansetzt, dabei immer die unwahrscheinlichste und spannendste Variante wĂ€hlend. Paul Lovens in der Soloreihe von Enjoy Jazz erleben zu können, ist deshalb ohne Übertreibung ein sinnliches, furioses Ereignis.”

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